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  • Hagen - 1. Hagener Jugger Cup, 28. April
  • Villingen - 10. Badische Meisterschaft, 12. Mai
  • Waidhaus - 12. Bayrische Meisterschaft, 9. Juni
  • Darmstadt - 4. Hessische Meisterschaft, 16. Juni
  • Münster - 3. Turnier zu Münster, 30. Juni & 1. Juli
  • Schwaikheim - 1. Württembergische Meisterschaft, 14. Juli
  • Berlin - 15. Deutsche Meisterschaft mit 3. German Open, 8. & 9. September
  • Homburg - 1. Saarländisch-australisches Freundschaftsturnier, 15. September
  • Freiburg - 1. Freiburger Halloween Juggern, 27. Oktober

 

Ligawertungen 2012 - GJL und ojl

In der German Jugger League fanden dieses Jahr vier Ligaturniere statt, von denen wir zwei besuchten. Als drittbestes Ligateam auf der Badischen und als viertbestes auf der Bayrischen Meisterschaft erreichten wir über 1100 Punkte und belegten dadurch insgesamt Rang 6 (von 16) hinter Rigor Mortis, Phoenix Marburg, den Zonenkindern, Blackout und Tollwut.

Die open jugger league befindet sich in ihrer ersten Saison. Da die Playoffs nicht ausgetragen wurden, wurde eigentlich kein Meister ermittelt. In der Tabelle steht Pink Pain zum Saisonende auf Platz drei (von neun) hinter den Gossenhauern und den Hobbiz.

 

Hagen - 1. Hagener Jugger Cup

28. April - Wir haben uns in aller Frühe am Samstagmorgen zu fünft auf nach Hagen gemacht, um das erste Turnier der Saison zu bestreiten. Gemeinsam mit einem Söldner aus Bielefeld, der uns an der Kette oder Langpompfe unterstütze, stellte sich Pink Pain den kommenden Herausforderungen. Es wurde nach dem Schweizer System gespielt und die Auslosung bescherte uns für die erste Runde mit Pompfritz aus Wuppertal gleich einen schweren Gegner (Video). Durch diese erste Niederlage spielten wir vorerst in der unteren Hälfte weiter und bekamen als nächste Gegner den Juggerhaufen Bochum, Cervisia Ultima und Jugg the Ripper (Hagen 2). Die Siege gegen Bochum und Hagens B-Team brachten uns in der Rangfolge wieder weiter nach vorne und bescherten uns Chimaera Brunsviga als fünften Gegner. In einem sehr schönen und fairen Spiel dominierten wir gegen die Braunschweiger völlig unerwartet deutlich mit 10:3.

Für das letzte Spiel des Tages wartete dann eine Mannschaft auf uns, die wir uns sehr gewünscht haben: Phoenix Marburg. Die Marburger hatten zuvor wieder ihre Stärke unter Beweis gestellt, ganz vorne mitgespielt und nur ein Spiel (um einen Jugg) verloren. In einem tollen Duell gewannen sie dann auch gegen uns; dadurch landeten wir auf dem sechsten Platz.

Urkunde Hagen

Die Organisation ihres ersten Turniers haben die Hagener ordentlich hinbekommen. Die Verpflegung war gut. Der Spielbetrieb lief reibungslos. Aber die Wiese war auf zwei der drei Felder nach den ersten Spielen mehr braun als grün. Leider wurden auch die Sanitäter einige Male beschäftigt. Aber alles in allem war es ein sehr gelungener und unterhaltsamer Tag!

#TeamWonLostJuggs
1 J-Team Lippstadt 6 - 57:36
2 Phoenix Marburg 5 1 61:30
3 Pompfritz 4 2 54:35
4 Mad Monkeys 3 3 53:43
5 PaderBears 3 3 52:48
6 Pink Pain 3 3 56:48
7 Tollwut 3 3 55:49
8 Cervisia Ultima 3 3 44:55
9 Jugger-Haufen Bochum 3 3 62:46
10 Chimaera Brunsviga 2 4 50:53
11 Schergen von Monasteria 1 5 21:61
12 Jugg - the Ripper 0 6 22:83

 

Villingen - 10. Badische Meisterschaft

12. Mai - Wie in den Vorjahren haben wir uns wieder ganz im Süden mit andern Teams gemessen. Durch den Erfolg in Hagen gehörten wir zu einer der vier besten Mannschaften (nach JTR) und wurden als Gruppenkopf gesetzt. Die Auslosung bescherte uns dann als Vorrunden-Gegner Jukker Stein (Schwaikheim), Bavarian Mayhem (Augsburg) und Rasenmäher aus Freiburg.

Nicht nur ein söldnernder Hobbit, sondern auch die Verbesserung der Jukker Steine selbst machten das erste Spiel spannend, aber wir konnten trotzdem mit ein paar Punkten Vorsprung (11:7) siegen. Gegen die Augsburger haben wir etwas deutlicher mit 16:5 gewonnen. Auch die Rasenmäher konnten uns nicht niedermähen (17:13) und somit wurde Pink Pain Gruppensieger.

Für die zweite Runde bedeutete dies eine Gruppe mit einem weiteren Erst- und zwei Zweitplatzierten: Rigor Mortis (aus Berlin), die Juggernauts (Nürnberg) und die Gossenhauer (Freiburg). Nach dem erhofften Sieg gegen die Juggernauts (8:6) erwartete uns also Rigor Mortis. Da wir einen Sieg nicht für möglich hielten, entschieden wir uns, unseren leicht verletzten Kettenspieler Black zu schonen und nicht einzusetzen und einfach Spaß beim Spiel gegen einige der besten Juggerspieler Deutschlands zu haben. Somit erfuhren wir die erste Niederlage des Tages, haben uns aber mit einem 4:17 passabel geschlagen. Dadurch wurde aber das letzte Zwischenrundenspiel gegen die Gossenhauer schon so etwas wie ein Endspiel, nämlich das Spiel um das Spiel um Platz 3. Nachdem wir zu Beginn zurücklagen, erkämpften wir uns einen knappen Vorsprung in der zweiten Halbzeit. Diesen konnten wir auch über die Zeit retten und gewannen schließlich mit 10:7.

Als letztes Spiel stand also das Spiel um Platz 3 für uns an und wir trafen dabei auf unsere guten Freunde und die erste Mannschaft der Turnierausrichter S.P.A.T. Durch tolle Sprints des Qwiks und einen starken Kettenspieler waren uns die Villinger etwas überlegen (7:13) und konnten sich in diesem schönen Spiel den verdienten dritten Platz sichern. Wir freuen uns aber schon auf eine Revanche, die wir bestimmt noch dieses Jahr bekommen werden. Einige Spielzüge aus verschiedenen Spielen wurden gefilmt und zusammengeschnitten.

In einem äußerst spannenden Finale trafen dann noch Phoenix Marburg und Rigor Mortis aufeinander. In einem sehr fairen Spiel mit einigen wunderschönen Spielzügen haben sich die Marburger gut geschlagen und waren nur um einige Juggs (13:6) unterlegen.

Urkunde Villingen

Wieder einmal war die Badische Meisterschaft ein tolles Turnier, inklusive guter Verpflegung vor Ort, gemeinsamem gemütlichen Grillen am Abend, leckerem Frühstück am Morgen und etwas wechselhaftem Wetter. Und letztendlich konnten wir Rigor Mortis doch noch besiegen - 6:2 und 6:1 beim Kickern am Abend im Jugendhaus. :-)

#TeamWonLostJuggs
1 Rigor Mortis 7 - 121:15
2 Phoenix Marburg 7 1 115:48
3 S.P.A.T. 6 1 97:37
4 Pink Pain 5 2 73:68
5 Gossenhauer 5 3 73:60
6 Jukker Stein 3 4 62:55
7 Juggernauts 3 4 47:60
8 S.P.O.T. 2 5 23:81
9 Blackout 5 3 88:52
10 Rasenmäher 2 4 62:65
11 Gladiatoris ab rivo nigro 1 5 24:73
12 Mob 2 4 30:59
13 Schergen von Monasteria 5 3 98:51
14 Bavarian Mayhem 3 4 62:62
15 Ehdo 2 6 37:96
16 Gallier 2 6 40:85
17 The Crossfighters 0 7 14:99

 
Hatten für jeden Gegner eine pinke Rose dabei: Torsten, Peter, Black, Christina, Julia, Flo und Tschäääään

 

Waidhaus - 12. Bayrische Meisterschaft

9. Juni - Wieder einmal machten wir uns auf den Weg an den Rande Bayerns. Diesmal nicht zur Deutschen Meisterschaft wie im September, sondern zur etwas kleineren Bayrischen Meisterschaft. Obwohl wir mal mit bis zu zehn Spielern geplant hatten, waren wir dann doch nur zu fünft in Waidhaus und besorgten uns deshalb noch zwei Söldner zur Unterstützung von S.P.A.T., deren halbes Team ausgefallen war.

Nachdem wir nicht nur uns sondern also auch "Dischi" und "Mr. Pink" verpinkt hatten, erwartete uns im ersten Spiel Rigor Mortis 2, die wir erwartungsgemäß mit ca. 10 Juggs Vorsprung besiegten. Da nach dem Schweizer System gespielt wurde, kamen nur schwerere Gegner. In einem schönen Spiel gegen die Hobbiz mit einigen langen Spielzügen verloren wir nur um ein paar Juggs, die Marburger Phoenixe bereiteten uns mehr Probleme (vor allem die Schüsse des Kettenspielers) und besiegten uns deutlich. Dann bekamen wir die GAG als Gegner, gegen die wir ein spannendes und knappes Spiel machten, aber leider auch verloren haben.

Bedauerlicherweise traf uns dann das Freilos - wir pausierten also in Runde fünf und schiedsten noch ein paar weitere Spiele. In der letzten Runde durften wir dann noch gegen die Gastgeber spielen: Mit dem Team Drachenblut hatten wir durchaus unsere Mühe und mussten uns ins Zeug legen, um letztendlich mit wenigen Punkten Vorsprung zu gewinnen.

#TeamWonTieLostJuggs
1 Rigor Mortis 8 - - 62
2 GAG 7 - 1 6
3 Phoenix Marburg 5 - 3 15
4 Zonenkinder ? 1 ? -4
5 Hobbiz ? 1 ? 16
6 Pink Pain 2 - 3 11
7 Drachenblut ? - ? 10
8 Rigor Mortis 2 ? - ? -17
9 Bavarian Mayhem ? - ? -22
10 Juggernauts ? - ? -7
11 Drachenblut II ? - ? -22

Aber der Tag war noch längst nicht vorbei. Nach den spannenden Halbfinal- und Finalspielen ging es noch mit einem Teil der anderen Teams zum Public Viewing im Ort, wo wir den 1:0 EM-Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Portugal bejubeln konnten. Anschließend saßen wir noch zusammen am Lagerfeuer und ließen den Turniertag gemütlich ausklingen.

 
genauere Ergenisse sind nicht bekannt


Darmstadt - 4. Hessische Meisterschaft

16. Juni - Obwohl innerhalb des letzten Jahres die Anzahl der hessischen Jugger-Teams gewachsen ist, hatte Pink Pain wieder die Ehre, die Hessische Meisterschaft in Darmstadt auszurichten - zum bereits vierten Mal. Zu unserem Turnier konnten wir dann nicht nur hessische Teams begrüßen, sondern auch einige befreundete Mannschaften aus dem Süden Deutschlands.

Die Auslosung für die Gruppen bescherte uns als erstes Spiel des Tages gleich eine sehr interessante Begegnung: Pink Brain gegen Pink Pain. Nach anfänglichem Hin und Her kam Brain besser ins Spiel und so stand es in der zweiten Halbzeit plötzlich 4:8. Um nicht wie im letzten Jahr bei der Hessischen Meisterschaft gegen das eigene B-Team zu verlieren, haben sich die Spieler des P-Teams zusammengerissen, die letzten sieben Juggs in Folge gemacht und somit 11:8 gewonnen.

Die weitere Gruppenphase brachte beiden pinken Mannschaften dann noch einige weitere schöne Spiele, inklusive deutlicher Siege gegen das Team im Mixer. Pink Brain verlor gegen die Gossenhauer und deutlich gegen Phoenix Marburg. Pink Pain musste sich ebenfalls gegen die Marburger Feuervögel um ein paar Punkte geschlagen geben und verlor knapp gegen die Gossenhauer 8:10.

In der anderen Gruppe setzten sich die Heidelberger Hobbiz deutlich durch, die JUKK|ER landeten knapp vor S.P.A.T. auf Platz zwei. Zu betonen ist noch die Leistung der Turnier-Neulinge Bad Rabbits aus Lorsch - gegründet von Andy, der damals auch den Anstoss für Jugger in Darmstadt gegeben hat. Gegen die Juggernauts konnten sie ihren ersten Sieg feiern und sicherten sich so den vierten Platz in der Gruppe.

In der ersten Runde der Platzierungsspiele konnten beide Darmstädter Teams mit einem Jugg Vorsprung gewinnen: Pink Brain gegen die Juggernauts 7:6 und Pink Pain gegen die JUKK|ER im Golden Jugg 9:8. Wir standen also im Halbfinale, bzw. im Spiel um Platz 7. Letzteres konnte das B-Team mit fünf Punkten Vorsprung gegen die Bad Rabbits für sich entscheiden und somit Platz 7 sichern. Das P-Team traf im Halbfinale erneut auf Phoenix Marburg und unterlag diesmal deutlicher mit 3:13. Auch beim nachfolgenden Spiel um Platz 3 fehlte so manchem die Kraft und die Gossenhauer konnten uns 8:15 besiegen.

Bei einsetzendem Regen durften wir dann noch ein spiel- und leistungsstarkes Finale zwischen den Hobbiz und Phoenix beobachten, dass die Heidelberger nach hartem Kampf 8:3 gewinnen konnten, um den Titel Hessischer Meister zu verteidigen.

Parallel zum Turnier haben wir erstmals den "Pink Pain Pomfen Pokal" ausgetragen: eine Pompfenmeisterschaft, bei der in 1-vs.-1-Duellen der beste Pompfer gesucht wurde. Auch hier gewann ein Heidelberger Hobbit.

Um die Qualität unseres Turniers zu heben, veranstalteten wir dieses Jahr die Hessische Jugger-Meisterschaft auf dem Sportplatz der TG 1875. Somit hatten wir nicht nur perfekten Rasen, Duschen und Sanitäranlagen direkt vor Ort, sondern konnten den Tag auch gemütlich im daneben liegenden Restaurant mit einigen Teams zu Ende gehen lassen. Und wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!

#TeamWonLostJuggsojl
1 Hobbiz 6 - 78:23 35:7
2 Phoenix Marburg 5 1 74:29 31:11
3 Gossenhauer 5 2 77:54 32:17
4 Pink Pain 4 3 60:65 23:26
5 JUKK|ER 4 3 75:42 33:16
6 S.P.A.T. 3 4 63:54 25:24
7 Pink Brain 3 4 42:66 16:33
8 Bad Rabbits 2 5 31:85 13:36
9 Juggernauts 1 5 40:68 14:28
10 Team im Mixer 0 6 25:79 6:36

 Urkunde Darmstadt - Pink Pain Urkunde Darmstadt - Pink Brain

 

Münster - 3. Turnier zu Münster

30. Juni & 1. Juli - Zusammen mit dem Hobbit Andi und seinem Bruder Lukas sind Bobby, Peter und Torsten in Münster als Auenlandpudel angetreten. In unserem ersten Spiel kamen wir gegen die noch sehr jungen Kamikaze Eulen aus Rethwisch und gewannen klar 14:0. Auch das zweite Spiel gegen die Duisburger Cervisia Ultima konnten wir klar gewinnen, obwohl die einzelnen Spielzüge bei weitem nicht mehr so eindeutig waren. 

Mit zwei Siegen im Rücken durften wir im dritten Spiel gegen unsere guten Freunde und den späteren Turniersieger Phoenix Marburg antreten. Das Spiel ging wie erwartet eindeutig 4:13 aus, einige Spielzüge waren aber bei weitem nicht so eindeutig.

Anschließend ging es noch gegen Tollwut, die wir knapp besiegen konnten, gegen Falco Jugger,  gegen die wir zwischenzeitlich 10:4 zurück lagen, uns aber noch auf 11:9 rankämpfen konnten und gegen den Juggerhaufen, die sich seit Hagen ordentlich verbessert haben. Leider ist unser Qwik Lukas in diesem Spiel bei einer Aktion unglücklich auf die Schulter gefallen, sodass er nicht mehr weiterspielen konnte und wir fortan Ersatz brauchten.

Am Abend gab es dann lecker Grillfleisch mit verschiedenen sehr schmackhaften Salaten und es ging früh ins Bett, denn für den nächsten Tag waren noch 2 weitere Spiele angesetzt.

Im ersten Spiel des zweiten Tages ging es für uns dann gegen die die Schergen von Monasteria, die Gastgeber des Turniers. Es war das ausgeglichenste und spannendste Spiel, das wir auf dem Turnier hatten. Gleich zu Beginn konnten wir uns einen Vorsprung von 2 Juggs erspielen, den wir bis zum 5:3 auch halten konnten. Kurz darauf stand es 5:5. Beim Spielstand von 6:5 für uns verletzte sich dann Andis anderer Bruder, der für die Schergen läuft, als im Qwikduell der beiden Brüder Andi unglücklich auf das Fußgelenk seines Bruders fällt. Auch die Hilfe von 2 Marburgern genügte dann leider nicht mehr und wir verloren 1 Stein vor Schluss mit 6:7 in einem insgesamt sehr fairen und ebenbürtigem Match.

Im letzten Spiel waren nur noch wir Darmstädter übrig. Wir organisierten uns daher noch 3 BochumUrkunde Münsterer, die mit uns gegen die Mad Monkeys aus Hagen antreten wollten. Das Spiel konnten wir schließlich mit 10:4 klar gewinnen und uns so den dritten 4. Platz diesen Jahres sichern.

Auch nächstes Jahr wird der Auenlandpudel sicher wieder nach Münster reisen.

#TeamWonLostJuggs
1 Phoenix Marburg 8 - 104:24
2 Falco Jugger 5 2 62:49
3 Pompfritz 5 3 74:50
4 Auenlandpudel 5 3 75:59
5 Tollwut 5 3 69:60
6 Schergen von Monasteria 4 3 45:49
7 Oranjes 3 4 61:52
8 S.P.A.T. 4 4 64:55
9 Juggerhaufen Bochum 4 4 63:57
10 Mad Monkeys 4 4 65:64
11 Flying JUGGmen 3 4 40:63
12 Cervisia Ultima 2 5 49:49
13 Trick 17 2 5 44:74
14 Kamikaze Eulen 2 5 32:73
15 Killerkids 0 7 19:88

 

Schwaikheim - 1. Württembergische Meisterschaft

14. Juli - Die JUKK|ER veranstalteten dieses Jahr ihr erstes Turnier und wieder einmal waren wir genug Jugger, um mit zwei Teams anzutreten. 10 Teams hatten sich in Schwaikheim eingefunden, um im Schweizer System um den Titel zu kämpfen. Nicht nur wir erwarteten das Turnier mit Spannung, da es keinen klaren Favoriten gab und wir uns zu den vier stärksten Mannschaften zählen konnten.

Pink Pain: Urkunde Schwaikheim - Pink PainDie erste Runde bescherte uns mit S.P.A.T. gleichen einen richtig harten Gegner. In einem spannenden Spiel haben wir zwar verloren, uns aber mit 5:9 ordentlich geschlagen. Dadurch bekamen wir in der zweiten Runde mit den Galliern aus Kaltbrunn aber einen leichten Gegner und konnten souverän mit 19:3 gewinnen. Das dritte Spiel gegen unsere Brainies endet 10:3, wir arbeiteten uns also mit dem zweiten Sieg langsam wieder in Richtung der vorderen Plätze. In Runde vier warteten die Nürnberger Juggernauts: In diesem sehr knappen Spiel stand es einige Steine vor Schluss 8:8, den entscheidenden Golden Jugg machte unser Läufer Max.

Zu diesem Zeitpunkt war der Turnierausgang noch völlig offen: Vier Teams hatten jeweils drei Siege und einmal verloren. Zwei dieser direkten Konkurrenten erwarteten uns dann auch noch in den letzten beiden Runden. Zuerst trafen wir auf die JUKK|ER, haben aber leider knapp 6:9 verloren. Danach stand, obwohl wir langsam ziemlich erschöpft waren, das Spiel gegen die Gossenhauer an. Wieder einmal war es spannend, die Führung wechselte ein paar Mal, aber der starke Freiburger Kettenspieler bereitetet uns wieder Probleme, so dass wir schließlich 7:11 unterlagen.

Pink Brain: Das erste Spiel gegen Bavarian Mayhem fand größtenteils bei strömenden Regen statt, der uns unsere Schminke, aber nicht den Sieg kostete. Wir gewannen 7:4. Dadurch wurde der zweite Gegner allerdings S.P.A.T.. Gegen diesen starken Gegner, der zuvor schon unser P-Team besiegen konnte, Urkunde Schwaikheim - Pink Brainwar viel gute Laune angesagt und wir konnten das Spiel mit stolzen 7 Juggs abschließen. Dass die anderne 15 gemacht haben, führen wir als unwichtiges Detail. Es folgte das Spiel gegen Pink Pain, welches zu einem souveränen pinken Sieg führte (3:10). Stolz zu diesem Erfolg beigetragen zu haben gingen wir in Runde vier gegen die Problemkinder. Diese bereiteten uns beim 17:4 keine Probleme, konzentriert und inzwischen gut aufeinander eingespielt sprach dieser Spielstand für uns, obwohl wir einräumen müssen, dass vier von den Stuttgartern zum ersten Mal Jugger spielten.

Die letzten beiden Runden wurden dann noch einmal spannend: Zuerst warteten die Juggernauts. Hatten sie unsere Pains bereits ins Schwitzen gebracht, konnten sie gegen uns in einem anstrengenden, aufregenden Spiel nochmals auftrumpfen und obwohl wir uns verbissen bis auf Gleichstände herangekämpft hatten, gewann die orange Front verdient 8:11. Für das letzte Spiel hieß es dann: "Die Gallier kommen!" Im sechsten Spiel mit einer fünf köpfigen Mannschaft taten wir uns etwas schwer und stellten zwischendrin fest, dass unser Gossenhauer-Söldner extrem schlecht von den Gossenhauer-Söldnern der Gallier zu unterscheiden war. Doch mit der Macht des Netzhemdes gingen wir mit 8:6 siegreich vom Feld.

Dann durften wir noch das Finalspiel von zweimal 150 Steine Länge beobachten: S.P.A.T. gegen die Gossenhauer. Es war fair, es war ausgeglichen, keine Führung hielt lange, die Stimmung war gut. Beide hätten den Titel verdient. Kurz vor Schluss stand es 12:12. Der Villinger Läufer hatte schon das ganze Turnier einige tolle Aktionen und Sprints hingelegt und brachte S.P.A.T. wieder einen Punkt in Führung. Im letzten Spielzug wurde der Läufer der Gossenhauer zum sechst-letzten Stein abgeschlagen und damit der Ausgleich unmöglich gemacht. Somit gewann S.P.A.T. ihr erstes größeres Turnier.

#TeamWonLostJuggsojl
1 S.P.A.T. 6 1 80:50 34:15
2 Gossenhauer 5 2 83:41 35:14
3 JUKK|ER 5 1 67:45 26:16
4 Pink Pain 3 3 56:43 23:19
5 Jukker Stein 3 3 53:48 22:20
6 Juggernauts 3 3 61:35 26:16
7 Pink Brain 3 3 50:50 19:23
8 Bavarian Mayhem 2 4 39:70 15:27
9 Gallier 1 5 37:78 11:31
10 Problemkinder 0 6 23:89 6:36

 Die Schwaikheimer waren tolle Gastgeber und haben sich den Turnierausrichter-Pokal verdient. Die Verpflegung war gut und der Sportplatz sehr angenehm zum Spielen. Wir freuen uns schon darauf, nächstes Jahr wieder nach Württemberg zu reisen.

 

 

Berlin - 15. Deutsche Meisterschaft mit 3. German Open

8. & 9. September - Am Freitagnachmittag haben wir uns zusammen mit den Marburger Phoenixen auf den Weg in die Jugger-Hauptstadt gemacht. In Berlin fand mit über 60 Teams das bis dahin wohl größte Turnier jemals statt. Nachdem wir die erste Nacht in einer Turnhalle mit Juggerspielern aus verschiedensten Städten verbracht hatten, stand am Samstag die Vorrunde an, mit jeweils zwei mal 80 Steinen pro Spiel.

Zu allererst durften wir uns mit den FischKoppKriegern messen. Die Kieler waren genau auf unserem Niveau, aber in diesem knappen und schönen Spiel hatten wir letztendlich das nötige Glück für den Sieg (8:7). Danach kam es wieder einmal zu einem Duell mit den Juggernauts aus Nürnberg. Nicht in ihrer besten Besetzung bereiteten sie uns weniger Probleme und wir gingen auch hier mit 12:2 siegreich vom Feld.

In den nächsten beiden Spielen durften wir zwei Hamburger Teams kennen lernen: Zuerst ging es gegen Torpedo Bääm! In diesem knappen und ebenbürtigen Spiel unterlagen wir leider 4:6. Danach erwartete uns Torpedo Gorn. Wieder einmal war es spannend bis zum Schluss: Erst in den letzten Steinen machten wir den Siegschädel zum 9:7.

Das vorletzte Spiel wurde dann deutlich einfacher. Gegen Rigor Mortis 4 fuhren wir mit 6:3 den erwarteten Sieg ein. Schließlich stand für uns nur noch ein Spiel an: Die klaren Gruppenfavoriten, die Zonenkinder (aus Jena), deuteten schon hier ihre Stärke an, die sie im weiteren Turnierverlauf zeigen sollten. Auch gegen uns siegten sie souverän mit 1:10. Die Abschlusstabelle unserer Gruppe ergab für uns wegen des schlechteren Jugg-Verhältnisses Platz vier.

#TeamWonLostJuggs
1 Zonenkinder 6 0 58:14
2 Torpedo Bääm! 4 2 43:26
3 Fischkoppkrieger 4 2 44:37
4 Pink Pain 4 2 40:35
5 Torpedo Gorn 2 4 38:44
6 Juggernauts 1 5 21:56
7 Rigor Mortis 4 0 6 17:49

Nach einem entspannenden Abend mit einigen Villingern und einer zweiten Nacht in der Turnhalle fuhren wir wieder zum ehemaligen Flughafen Tempelhof, wo die Spiele stattfanden. Am Sonntag stand nach einem leckeren Frühstück die KO-Runde um die Plätze 17-32 für uns an, jeweils mit den gewohnten zwei mal 100 Steinen.

In der ersten Runde durften wir dann endlich zum ersten Mal gegen ein internationales Team spielen: Die Elements aus Museros in Spanien waren in etwa gleich stark wie wir, konnten sich aber einen kleinen Vorsprung erspielen und somit auch 6:8 gegen uns gewinnen. Belohnt wurden unsere Mühen aber mit einem Trikottausch für Torsten, da die zerkratzten pinken Shirts den Spaniern gefielen. Das zweite Spiel bestritten wir gegen das Team Sonnenwende. Die Berliner legten einen souveränen Start hin und führten bald mit 4:1, doch in der zweiten Halbzeit gelang uns die Wende zum 9:5 Sieg gegen die hellblau gekleideten und sympathischen Berliner. Wir spielten nun also im "Halbfinale" um die Plätze 25 bis 28.

Dort erwarteten uns die Schergen von Monasteria. Wieder einmal hatten wir ein umkämpftes Spiel zu machen, die Führung wechselte mehrfach, ehe wir einen geringen Vorsprung über die Zeit retten konnten (7:6). Im letzten Spiel am Sonntag konnten wir dann noch das dritte teilnehmende Hamburger Team kennen lernen. Auch Last Man Standing startete erfolgreich gegen uns und konnte sich schnell eine 7:2 Führung erspielen. Mit einem breiten Grinsen und "Verteidiger des wahren Blödsinns" auf den Lippen sangen wir uns in der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd und konnten noch auf 8:7 verkürzen, ehe der letzte Steinschlag den Sieg der Hamburger besiegelte (Video des Spiels). Somit stand Platz 26 von 62 als unser Rang fest.Urkunde Berlin

Ebenfalls am Sonntag Nachmittag gab es dann noch auf dem Hauptfeld das Spiel um Platz drei und das Finale anzusehen. In einem überaus schönen und unterhaltsamen Spiel sicherten sich die Heidelberger Hobbiz gegen Setanta aus Dublin den dritten Platz. Als Höhepunkt traten dann noch die Zonenkinder gegen Rigor Mortis um den Titel des Deutschen Meisters an. Spielerisch hochkarätig und fair, klasse Stimmung im Publikum und wunderschöne Spielzüge machten den knappen Sieg für Rigor zu einem Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird.

Bemerkenswert ist auch noch die Organisation dieses Großereignisses. Die Berliner haben jede kleine Panne gemeistert, die Messlatte für Jugger-Events angehoben und der Masse von über 60 Teams ein grandioses Wochenende beschert. Wir wollen wiederkommen!

Die gesamte Rangfolge gibt es im JTR.

 

Homburg - 1. Saarländisch-australisches Freundschaftsturnier

15. September - Zusammen mit zwei Teams aus Australien, den Redbacks und Skullduggery, gab es ein Turnier nach australischen Regeln. Diesmal mussten sich also die deutschen Jugger auf andere Regeln einstellen; die wichtigesten Änderungen dabei waren:

  • Die Qwiks starten am Mittelkreis und Ringen um den Jugg. Die Pompfer dürfen erst eingreifen, wenn ein Läufer oder der Jugg den Kreis verlassen hat.
  • Die Male bestehen aus gepolsterten Stangen, auf die der Jugg mit der Schlaufe gesteckt werden muss. Da die Schädel anders gebaut sind, dürfen sie auch nicht geworfen oder mit den Pompfen gespielt werden.
  • Die Steine sind etwa drei Sekunden lang. Man ist aber nur drei, bzw. fünf Steine unten.
  • Unterarme und Unterschenkel sind keine Trefferzone und dürfen von allen Spielern zum Blocken genutzt werden.
  • Die australischen Ketten sind etwas kürzer, haben dafür aber eine Kurzpompfe am geführten Ende.
  • Wer einen Kopf- oder Tieftreffer austeilt, geht fünf Steine runter.
  • Es dürfen höchstens zwei gleich lange Pompfen im Spiel sein, man kann nicht auf die Kette verzichten.
  • Die Pompfen dürfen beliebig gegriffen werden, auch an den Schlagflächen.
  • Bei Doppeltreffern wird sofort weitergespielt.
  • Man kann nur innerhalb des ersten Steins einen Pinn beginnen. Läufer können nicht gepinnt werden.

Bei diesem Turnier ging es vorrangig um den Spaß und nicht darum, ein bestes Team zu bestimmen. Deshalb wurde auch keine Rangliste ausgespielt. Pink Pain durfte in Gruppe 2 gegen S.P.A.T., den Mob, die Mad Monkeys (diesmal hauptsächlich das Kinderteam aus Hagen), Skullduggery, Phoenix Marburg und die Gummibärenbande antreten. Verloren haben wir nur gegen S.P.A.T. und Phoenix, genau Ergebnisse wurden aber nicht notiert.

Es war mal wirklich interessant, mit anderen Regeln zu spielen. Allerdings führte dies auch zu mehr Chaos auf dem Spielfeld. Manches könnte man für die deutschen Regeln übernehmen - zum Beispiel gefielen mir die veränderten Male gut - anderes ist mit der hiesigen Leistungsorientierung nur schwer vereinbar.

die deutschen Teilnehmer waren: Ehdo, Gegengewicht, Gladiatoris ab rivo nigro, Gummibärenbande, JUKK|ER, Mad Monkeys, Der Mob, Der Mob 2, Phoenix Marbug, Rainbow Rush (Mixteam aus Cervisia Ultima, The Crossfighters, Pink Pain), SPAT und Pink Pain

 

Freiburg - 1. Freiburger Halloween Juggern

27. Oktober - Die Gossenhauer haben nach der offiziellen Saison wieder ein Freundschaftsturnier veranstaltet. Diesmal aber nicht erst in der Adventszeit, damit bei mehr Licht und weniger Matsch hätte gespielt werden können - wenn sich das Wetter nicht einen Wintereinbruch für diesen Tag ausgedacht hätte.

Teamfoto Freiburg

In Freiburg konnten wir erstmals unser Banner präsentieren.

Gespielt wurde nach dem Schweizer System, das uns in der ersten Runde mit dem neuen Team Affen mit Waffen aus Sulzbach-Rosenberg einen leichten Gegner zum Einspielen bescherte. Wie erwartet gewannen wir deutlich mit 18:1 und wurden daraufhin für die nächste Runde gegen die Gossenhauer Veteranen gelost. Dieses Spiel war augeglichen, keine Mannschaft konnte sich einen Vorsprung erarbeiten, aber schließlich verloren wir nach den 200 Steinen knapp mit 8:9.

Innerlich gewärmt von der leckeren Kürbissuppe traten wir in der dritten Runde gegen die ChaosGallier an, die zuvor gegen leichtere Gegner gesiegt hatten. Wir konnten diesem Team, das von einen Söldner von Bavarian Mayhem unterstützt wurde, aber seine Grenzen aufzeigen und siegten wie erwartet (14:5). In der vierten und letzten Runde erwarteten uns dann die JUKK|ER zusammen mit Dischi von S.P.A.T., die in dieser Runde nicht mehr antraten. Da die Schwaikheimer nicht in ihrer besten Besetzung antraten, war dieses Spiel weniger knapp als unsere letzten Duelle und wir konnten auch hier mit 8:5 siegreich vom Feld gehen.

Da nun noch ein Finale gespielt werden sollte, stellte sich die Frage, wer dort gegen die Gossenhauer, die bisher alle Spiele gewonnen hatten, antreten sollte: Blackout und Pink Pain hatten beide nur ein Spiel verloren und dreimal gesiegt (Blackout davon einmal durch das Freilos). Seit unser Team besteht, ist es zur Tradition geworden, dass wir niemals gegen die Göttinger spielen und auch nicht gegeneinander gelost werden, obwohl unsere Teams auf dem gleichem Niveau sind. Nach einigen Überlegungen beschlossen wir, mit dieser Tradition zu brechen und im Halbfinale gegen Blackout anzutreten. Wie erwartet war dieses Spiel sehr ausgeglichen, denoch lagen wir einige Steine vor Schluss knapp zurück und beschlossen dann, die Pompfer einfach zu doppeln und unseren Qwik durchrennen zu lassen. Diese Taktik ging auf und wir erreichten den Ausgleich und somit einen Golden Jugg. Und auch diesen konnten wir durch den guten Einsatz unserer Spieler gewinnen (7:6).

Wir standen also im Finale gegen das erste Team der Gastgeber. Mit den Gossenhauern hatten wir schon so manches knappe Spiel gemacht und auch im kalten, verschneiten Freiburg schenkten wir uns nicht. Über mehrere Unentschieden kamen wir zu einer 5:4-Führung. Urkunde FreiburgObwohl wir die Kette im Griff hatten, gelang es uns nicht, den Vorsprung zu behaupten und schlussendlich verloren wir in diesem schönen und spannenden Spiel knapp mit 6:8. Dadurch kamen die Gossenhauer zu ihrem ersten Turniersieg, auf den wir leider weiter warten müssen.

#TeamWonLostJuggsojl
1 Gossenhauer 5 0 58:30 25:10
2 Pink Pain 4 2 61:34 28:14
3 Blackout 2 2 30:29 14:14
4 Gossenhauer Veteranen 2 2 30:32 13:15
5 ChaosGallier 2 2 42:35 15:13
6 JUKK|ER 2 2 29:15 17:11
7 Bavarian Mayhem 2 2 43:26 17:11
8 Affen mit Waffen 1 2 12:41 5:16
9 S.P.A.T. 1 2 18:33 7:14
10 Rasenmäher 1 3 21:42 9:19
11 Der Mob 0 3 13:38 4:17

Die Organisation des Turniers war reibungslos, die Verpflegung lecker, das Wetter zu kalt, der Boden zu matschig, aber trotzdem ein sehr schönes Wochenende. Dazu hat natürlich auch die gute Beherbergung bei Gnom beigetragen. Wir bedanken uns sehr und fordern für nächstes Jahr Revanche - damit die Freiburger ihren eigenen Pokal nicht wieder behalten dürfen!